
Ein Fotoshooting mit warmer Stimmung und tollem Licht – du denkst, das geht nur im Sommer? Schöne Bilder gelingen bei fast jedem Wetter. Die Bilder zu diesem Blogeintrag habe ich auf einem Abendspaziergang Anfang März gemacht. Das Licht ist wunderbar golden, fast schon sommerlich. Jedes Wetter und auch jede Jahreszeit eignet sich für die Fotografie, hat aber seine Besonderheiten.

Goldenes Licht im Winter: Das war kurz vor Sonnenuntergang


Fotos bei Nebel oder bedecktem Himmel
Bei Nebel oder bedecktem Himmel erscheint alles viel weicher, die Farben erscheinen dafür umso intensiver. Das Licht wird bei unserem Fotoshooting durch den Nebel weich geformt. Nebel ist das beste Licht für sanfte Portrait Fotos.
Fotos bei hartem Licht
Was viele nicht denken: Vor allem im Sommer ist Fotografie oft herausfordernd. Die Sonne steht hoch und wirft harte Schatten ins Motiv. Im lichten Schatten unter Bäumen finde ich dann perfekte Lichtsituationen. Gerne arbeite ich auch mit einfachen Diffusoren. Ein feines Netzgewebe, das sich um einen faltbaren runden Rahmen spannt. Richtig positioniert sorgt so ein Netz für gedämpftes, weiches Licht.
Etwa ein bis zwei Stunden vor Sonnentuntergang, bzw. nach Sonnenaufgang wird das Licht an sonnigen Tagen sanft und warm – zur sogenannten goldenen Stunde. Das ist die absolute Prime-Time für die Fotografie!
Winterfotos bieten so viele Möglichkeiten
Der Sonnenuntergang ist zu allen Jahreszeiten schön. Ob Winter, Frühling, Herbst oder Sommer: Die goldene Stunde mit dem extra schönen Abendlicht liegt auch viel früher als im Sommer. Das macht einen goldenen Fotoshooting-Termin im Winter zeitlich angenehmer. Für den Sonnenaufgang gilt das Gleiche. Nur umgekehrt. Denn…
Auch Winter-Morgenstund hat Gold im Mund
Fun Fact: Wir müssen im Winter gar nicht so früh raus um das schöne goldene Licht nach dem Sonnenaufgang zu erwischen. Um den Jahreswechsel geht die Sonne erst gegen acht Uhr auf. Morgens bieten sich im Winter besondere Lichtsituationen: Atemnebel im sanften Gegenlicht. Oder glitzernder Raureif auf den Blättern. Das klingt vielleicht sogar für manchen Morgenmuffel attraktiv. Natürlich muss man hier auf entsprechende Kleidung achten. Auch bei empfindlichen Hunden.
Fotos von deinem Hund im Schnee
Ein Fotoshooting von deinem Hund und dir im Schnee erzeugt eine besondere Stimmung. Verschneite Winterbilder müssen nicht im kalten Graublau erstarren. Durch die richtigen Kameraeinstellungen und behutsame Nachbearbeitung strahlen dein Hund und du mit dem Schnee um die Wette. Auch an grauen Schneetagen. Wichtig hier: Zieht euch entsprechend der Witterung an. Auch den Hund, falls er kälteempfindlich ist!
Regen macht kreativ
Sogar Regen kann seinen Reiz haben. Nach einem Schauer kann man wunderbar mit Lichtreflektionen in Pfützen arbeiten. Euer Hund, der Himmel oder städtische Lichter bilden sich auf der Oberfläche ab. Durch die Perspektive kann eine Pfütze so großflächig wirken, dass man fast meint, man stünde an einem kleinen See. Allein – direkt im Regen fotografiere ich nicht. Durchnässte Kunden sind nicht mein Traummotiv. Vielleicht bringt ihr zum Fototermin bei Schauervorhersage einen roten oder gelben schlichten Schirm mit? Dann bleibt ihr im Falle eines kurzen Schauers trocken. Nach dem Regen setzt so ein farbiger Schirm oder ein klassisch gelber Regenmatel einen tollen Akzent.
Städtische Alternativen bei Dauerregen
Am besten geeignet für hoffnungslos verregnete Tage, ist ein Fotoshooting in der Stadt. Gut beschirmt findet man immer Unterstellmöglichkeiten. Sobald die Wolken sich verzogen haben geht es weiter. Auch Innenaufnahmen in heimeligen, warmen Cafés oder in glamourösen Passagen sind wunderschön. Ich denke hier speziell an München.

Gerne vereinbaren wir bei entsprechendem Wetterbericht einen neuen Termin. 24 Stunden vor der vereinbarten Treffen beratschlagen wir, wie wir mit dem Regentag umgehen. Terminverschiebung oder Indoorshooting in deiner Stadt. Du entscheidest.
